{"id":165,"date":"2015-02-11T13:13:01","date_gmt":"2015-02-11T12:13:01","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?page_id=165"},"modified":"2017-01-27T17:34:10","modified_gmt":"2017-01-27T16:34:10","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?page_id=165","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"eight columns\">\nDie Anf\u00e4nge des jetzigen Schweizer Distrikts der Missionare U.L.F. von La Salette reichen zur\u00fcck bis auf die Schule, die P. Jean Berthier MS 1884 in Susten bei Leuk (Wallis) gegr\u00fcndet hat. Aus dieser Schule auf dem Schloss Mageran (1884-1892) sind einige Schweizer Patres hervorgegangen, die mit der Heimat seelisch verbunden blieben und stets den Wunsch hegten, dort sp\u00e4ter einmal eine Gr\u00fcndung vorzunehmen.<br \/>\nAm 19. M\u00e4rz 1924 wurde das ehemalige Kurhaus Untere Waid in M\u00f6rschwil als neue Niederlassung gekauft. Im Herbst desselben Jahres haben die Salettiner die Missionsschule er\u00f6ffnet und seit dem Jahr 1926 regelm\u00e4\u00dfig die Wallfahrten aus der Schweiz nach La Salette angeboten.<br \/>\nIm Herbst 1929 wurden die ersten Novizen des Schweizer Werkes nach Turin ins Noviziat geschickt. Im Sommer 1929 wurde die salettinische Zeitschrift auf Deutsch, die &#8222;botschaft&#8221;, gegr\u00fcndet, die 87 Jahre lang elf Mal im Jahr erschien.<br \/>\n1931 wurden die ersten Seminaristen nach Fribourg in das Haus Mont Planeau geschickt, in dem der Generalrat seinen Sitz hatte.<br \/>\nZwei Jahre sp\u00e4ter kauften die Patres das alte Jurahotel und errichteten dort das Scholastikat (1933-1947). Das erste Noviziat wurde im September 1934 in der Unteren Waid er\u00f6ffnet.<br \/>\nIm Jahre 1935 wurde die erste Niederlassung im Ausland in Balzers, Liechtenstein, gegr\u00fcndet. Hier auf dem Gutenberg wurde ein Progymnasium gef\u00fchrt.<br \/>\nAm 7. Juli 1935 empfingen die ersten ehemaligen Sch\u00fcler der Unteren Waid in der St. Michaelskirche in Freiburg die heilige Priesterweihe.<br \/>\nMitte August 1938 fand in Turin das Generalkapitel statt. Die Schweiz durfte sich zum er\u00adsten Mal von Rechts wegen daran beteiligen. Das Schweizer Werk wurde zur Provinz erhoben und P. Van Roth MS zum Generalassistenten gew\u00e4hlt. Das Schweizerwerk war le\u00adbensf\u00e4hig, denn es hatte 20 Patres, 27 Fratres, 11 Novizen, 4 Br\u00fcder und 70 Sch\u00fcler in drei H\u00e4usern, und es war in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukom\u00admen. Die Schweizerprovinz erwarb im Jahre 1939 die Villa Mont Planeau in Fribourg, wo die k\u00fcnftigen Maturanden wohnten, die am Lyzeum des Kollegiums St. Michael ihr Maturazeugnis erwarben.<br \/>\nIm Herbst 1940 wurde das Noviziat von Freiburg &#8222;Jura&#8221; (seit 1936) in das w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges leerstehende Haus &#8222;Gutenberg&#8221; in Balzers verlegt. In den Jahren 1941-42 wurde die Villa Mont Planeau vergr\u00f6\u00dfert.<br \/>\nDie gro\u00dfe Anzahl der Mitglieder erm\u00f6glichte der Provinz im Jahre 1946 Missionare nach Angola zu senden. Sie begannen ein gro\u00dfes Missionswerk, das trotz der Kriegswirren zu einer Region, dann zu einer selbst\u00e4ndigen Provinz wurde.<br \/>\nAm 21. Mai 1947 wurden die &#8222;Chalet von Bouleyres&#8221; f\u00fcr eine franz\u00f6sischsprachige Schule gekauft. Aus dieser Schule ist im Jahre 1997 die bekannte Stiftung \u201eFriedensdorf\u201c entstanden.<br \/>\nSeit dem Jahr 1949 \u00fcbernahmen die Patres die Pfarrei Engerazhofen und die dazugeh\u00f6rende Kapelle auf dem Fuchsberg, die schon im Jahre 1866 gebaut und auf den Namen Unserer Lieben Frau von La Salette eingeweiht worden war. Im Jahre 2009 wurde in Engerazhofen eine neue deutsche Niederlassung gegr\u00fcndet.<br \/>\nIn den f\u00fcnfziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren die Patres aus der Schweiz in mehreren Fl\u00fcchtlingslagern und Pfarreien in Deutschland t\u00e4tig: Ulm, G\u00f6ppingen, Oberesslingen und Stuttgart.<br \/>\nIm Jahre 1959 kamen sie auch nach Sindelfingen, wo eine neue Niederlassung gegr\u00fcndet wurde. Nebst den Pfarreien waren sie stark in der Portugiesen- und Krankenseelsorge engagiert. Im Jahre 2010 ging die \u00c4ra der Salettiner in Sindelfingen zu Ende.<br \/>\nIm Jahre 1985 gr\u00fcndeten die Patres in Balzers das Bildungshaus Gutenberg. Damit wollten sie zahlreichen Jugendlichen und Erwachsenen Bildung und Weiterbildung unter dem Motto: <em>Mitte finden, Vers\u00f6hnung leben<\/em> erm\u00f6glichen. Im Jahre 2003 wurde dieses Bildungshaus in eine Stiftung \u00fcberf\u00fchrt.<br \/>\nDie Missionsschule Untere Waid \u00a0wurde in den f\u00fcnfziger Jahren\u00a0ausgebaut und wuchs zu einem Gymnasium Untere Waid, zu einer privaten Mittelschule mit eidgen\u00f6ssisch anerkannter Matura (1998). Sie wurde\u00a0im Jahre 2007 in eine Stiftung \u00fcberf\u00fchrt.<br \/>\n2006 wurde der Laienverein <em>La Salette Familie <\/em>gegr\u00fcndet, dessen Mitglieder die salettinische Spiritualit\u00e4t leben und die Salettiner bei ihren Aufgaben unterst\u00fctzen.<br \/>\nIm Jahre 2012 hat das Generalkapitel in den USA dem Projekt der Vereinigung der Schweizer mit der Polnischen Provinz zugestimmt. Der Generalrat hat am 6. Dezember 2012 den definitiven Beschluss \u00fcber die Vereinigung gefasst und das Datum des Inkrafttretens auf den 2. Februar 2013 festgelegt. An diesem Tag wurde die Schweizer Provinz aufgel\u00f6st und als Schweizer Distrikt der Polnischen Provinz angeschlossen.\n<\/div>\n<div class=\"four columns\">\n<div class=\"img-title\"><a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-1.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"1466\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-1.jpg\" alt=\"Schweizer-Distrikt---Geschichte---1\"   class=\"alignnone size-full wp-image-924\" srcset=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-1.jpg 900w, https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-1-184x300.jpg 184w, https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-1-628x1024.jpg 628w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><span>Die Einfahrt zur Liegenschaft<\/span><\/div>\n<div class=\"img-title\"><a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-2.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"545\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-2.jpg\" alt=\"Schweizer-Distrikt---Geschichte---2\"   class=\"alignnone size-full wp-image-921\" srcset=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-2.jpg 900w, https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-2-300x181.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><span>Das Kurhaus Untere Waid<\/span><\/div>\n<div class=\"img-title\"><a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-3.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"610\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-3.jpg\" alt=\"Schweizer-Distrikt---Geschichte---3\"   class=\"alignnone size-full wp-image-922\" srcset=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-3.jpg 900w, https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-3-300x203.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><span>Die ersten Sch\u00fcler und Patres<\/span><\/div>\n<div class=\"img-title\"><a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-4.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"621\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-4.jpg\" alt=\"Schweizer-Distrikt---Geschichte---4\"   class=\"alignnone size-full wp-image-923\" srcset=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-4.jpg 900w, https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-Distrikt-Geschichte-4-300x207.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><span>Die Patres und ihre Z\u00f6glinge<\/span><\/div>\n<div class=\"img-title\">\n<a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-distrikt-Geschichte-8-e1431943964639.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"196\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-distrikt-Geschichte-8-300x196.jpg\" alt=\"Schweizer distrikt - Geschichte 8\"   class=\"alignnone size-medium wp-image-1078\" \/><\/a><span>Das Orchester Untere Waid<\/span><\/div>\n<div class=\"img-title\">\n<a href=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-distrikt-Geschichte-7-e1431943942587.jpg\" rel=\"lightbox[165]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"210\" src=\"https:\/\/salettiner.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schweizer-distrikt-Geschichte-7-300x210.jpg\" alt=\"Schweizer distrikt - Geschichte 7\"   class=\"alignnone size-medium wp-image-1077\" \/><\/a><span>Der Neubau<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge des jetzigen Schweizer Distrikts der Missionare U.L.F. von La Salette reichen zur\u00fcck bis auf die Schule, die P. 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